Dvořák-7 Sommersinfonie Requiem und Doktortitel
 

Welt der Komponisten / 2. August 2020

Antonin Dvořák komponiert einen neuen Klavierzyklus. In der Sommerfrische auf dem Land in Vysoká lässt sich Dvořák von all den Natureindrücken inspirieren. Er beginnt mit der Komposition seiner 8. Sinfonie. Sicher eine seiner schönsten und beliebtesten Sinfonien. Mit den Jahren erhält Dvořák auch immer mehr akademische Ehrungen. Darunter auch den Doktortitel der Universität Cambridge.

 
Dvořák-6 Englandreisen, Fortsetzung eines Welterfolgs und geistliche Werke
 

Welt der Komponisten / 19. Juli 2020

In dieser „Welt der Komponisten“- Folge erfahren Sie, welche Erfolge Dvořák auf seiner ersten Englandreise feiern konnte. Dort wird sein Oratorium „ Die heilige Ludmila“ uraufgeführt. Im Laufe seines Lebens reist er insgesamt 9 Mal nach England. Dvořák komponiert noch mehr slawische Tänze, die zum Verkaufsschlager werden. Es gibt aber auch Kritik. Dvořáks Messe in D-Dur wird war zuerst nur mit Orgelbegleitung komponiert worden, die Uraufführung der Orchesterversion war dann 5 Jahre später in London.

 
Dvořák-5 Slawische Tänze Warten auf das Violinkonzert und die Sinfonie der Lebensfreude
 

Welt der Komponisten / 5. Juli 2020

Mit seinen slawischen Tänzen op. 46 komponiert der böhmische Komponist Antonín Dvořák einen Welterfolg. Sein Verleger wünscht sich von Dvořák ein beeindruckendes Violinkonzert. Er wendet sich an den führenden Geiger seiner Zeit Joseph Joachim. Joachim hatte seinerseits Johannes Brahms bei dessen Violinkonzert beraten. Nach einem ersten Treffen mit Joachim schreibt Dvořák sein Violinkonzert vollständig um. Danach lässt Joseph Joachim das Violinkonzert 2 Jahre lang liegen und es wird danach nochmals geändert und gekürzt. Obwohl das Konzert Joachim gewidmet ist, führt er es nie öffentlich auf. Die Uraufführung mit dem Geiger František Ondříček wird zum Erfolg. Lernen Sie in dieser Podcastfolge auch Dvoraks Sinfonie Nr. 6 kennen, die „Sinfonie der Lebensfreude“. Sie strahlt in jedem Satz Lebensmut und Freude aus.

 
Dvořák-4 Schicksalsschläge und eine besondere Freundschaft
 

Welt der Komponisten / 21. Juni 2020

Der deutsche Spätromantiker Johannes Brahms bewunderte Antonin Dvořák und förderte ihn. Aus Dvoraks musikalischen Abfällen könnten sich andere die Hauptthemen herausklauben, meinte er. Privat treffen die junge Familie mehrere Schicksalsschläge. Tochter Josefa stirbt 2 Tage nach ihrer Geburt. Und im drauffolgenden Jahr kommen kurz nacheinander Tochter Růžena und der erstgeborene Sohn Otakar im Kleinkindalter ums Leben. Dvořák und seine Frau Anna stehen kinderlos da. Dvořák komponiert daraufhin sein erstes geistliches Werk „Stabat Mater“. Lernen Sie in dieser Folge von Welt der Komponisten auch unbekanntere Werke kennen, wie z. B. Antonin Dvořáks Klavierkonzert.

 
Dvorak-3 Musikalischer Einfallsreichtum und Familie in Not
 

Welt der Komponisten / 7. Juni 2020

In seinen jungen Jahren komponierte Antonin Dvorak relativ schnell. In dieser Welt-der-Komponisten-Folge lernen Sie unter anderem seine 4. und 5. Sinfonie kennen und die eindrucksvolle Serenade für Streichorchester, die viel gespielt wird. Trotz der fast unerschöpflichen musikalischen Ideen wird die wirtschaftliche Situation der jungen Familie immer prekärer.

 
Dvorak-2 Erste Erfolge und privates Glück
 

Welt der Komponisten / 24. Mai 2020

Der junge Komponist Antonín Dvořák ist zweitbester Absolvent der Prager Orgelschule, aber er bekommt keine Stelle. Er gibt Klavierstunden und hält sich als Bratschist am Prager Interimstheater über Wasser. Er verbrennt viele seiner Kompositionen, aber er ist unglaublich produktiv. Er schreibt Opern und Sinfonien, tritt aber erst einige Jahre später als Komponist öffentlich in Erscheinung. Als er sich in eine Klavierschülerin verliebt, wird seine Liebe nicht erwidert. Dvořák leidet und komponiert. Jahre später heiratet er ihre jüngere Schwester.

 
Dvorak-1-Armer Musiker und heimlicher Komponist
 

Welt der Komponisten / 8. März 2020

Antonín Dvořák wurde als erstes Kind in eine musikalische Fleischerfamilie hineingeboren. Schnell war der junge Antonin bei Gottesdiensten oder in einer Tanzkapelle als Musiker unverzichtbar. Schon während der musikalischen Ausbildung begann er zu komponieren, ohne dass jemand etwas davon erfuhr. Antonín Dvořák war sehr einfallsreich. Hunderte von Manuskriptseiten verbrannte er, weil ihm seine Arbeit nicht gut genug vorkam.

 
Glasunow-7-Russische Revolution Emigration und letzte Lebensjahre
 

Welt der Komponisten / 12. Januar 2020

Das Leben von Alexander Glasunow verändert sich durch die russische Revolution von 1917 grundlegend. Er erlebt in den Folgejahren Hunger und Kälte und er fühlt sich nicht mehr sicher. In dieser Podcastfolge erfahren Sie mehr von Glasunows persönlichen Einstellungen und seinem gradlinigem Charakter. Nach dem Tod seiner Mutter heiratet Glasunow. Er entschließt sich schließlich nach Paris zu emigrieren, wo er seine letzten Lebensjahre verbringt. 1932 entsteht das Saxophonquartett. 1934 komponiert Glasunow dann sein Konzert für Altsaxophon und Streichorchester. Glasunows gesundheitliche Probleme nehmen im Alter zu. 1936 stirbt Glasunow dann im Exil. Sein Leichnam wird 1971 in die Sowjetunion überführt und unter großer Anteilnehme in der Künstler-Begräbnisstätte des Alexander Newski-Klosters in Sankt Petersburg beigesetzt.

 
Glasunow-6-Großer Mann mit leiser Stimme am Klavier
 

Welt der Komponisten / 15. Dezember 2019

In dieser Podcast-Folge können Sie Alexander Glasunow selbst am Welte-Mignon Klavier spielen hören. Auch seine beiden Klavierkonzerte sind absolut hörenswert. Seine 8. Sinfonie ist seine markanteste und monumentalste. Die thematische Entwicklung und Ausarbeitung erfolgt sehr gekonnt. Gleichzeitig ist Glasunsow zum Weltklasse-Dirigent geworden, der international Anerkennung bekommt. Bei seinen Studenten ist Alexander Glasunow beliebt als großer Mann mit leiser Stimme. Mit seiner Schauspielmusik zu dem „König der Juden“ wagt sich Glasunow an geistliche Chormusik mit Orchesterbegleitung.