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Welt der Komponisten

Welt der Komponisten

Viele unsterbliche akustische Meisterwerke berühren uns bis heute. Wie sah das Leben der Komponisten in unterschiedlichen Epochen aus? Joachim Lippert lädt ein, zu einem Ausflug in die Musikgeschichte.

Neueste Episoden

12. Januar 2020

Das Leben von Alexander Glasunow verändert sich durch die russische Revolution von 1917 grundlegend. Er erlebt in den Folgejahren Hunger und Kälte und er fühlt sich nicht mehr sicher. In dieser Podcastfolge erfahren Sie mehr von Glasunows persönlichen Einstellungen und seinem gradlinigem Charakter. Nach dem Tod seiner Mutter heiratet Glasunow. Er entschließt sich schließlich nach Paris zu emigrieren, wo er seine letzten Lebensjahre verbringt. 1932 entsteht das Saxophonquartett. 1934 komponiert Glasunow dann sein Konzert für Altsaxophon und Streichorchester. Glasunows gesundheitliche Probleme nehmen im Alter zu. 1936 stirbt Glasunow dann im Exil. Sein Leichnam wird 1971 in die Sowjetunion überführt und unter großer Anteilnehme in der Künstler-Begräbnisstätte des Alexander Newski-Klosters in Sankt Petersburg beigesetzt.

15. Dezember 2019

In dieser Podcast-Folge können Sie Alexander Glasunow selbst am Welte-Mignon Klavier spielen hören. Auch seine beiden Klavierkonzerte sind absolut hörenswert. Seine 8. Sinfonie ist seine markanteste und monumentalste. Die thematische Entwicklung und Ausarbeitung erfolgt sehr gekonnt. Gleichzeitig ist Glasunsow zum Weltklasse-Dirigent geworden, der international Anerkennung bekommt. Bei seinen Studenten ist Alexander Glasunow beliebt als großer Mann mit leiser Stimme. Mit seiner Schauspielmusik zu dem „König der Juden“ wagt sich Glasunow an geistliche Chormusik mit Orchesterbegleitung.

1. Dezember 2019

Nach seinem Erfolg mit „Raimonda“ komponiert Glasunow noch 2 weitere romantische Ballette. In der „Liebeslist“ wird ein Trick angewendet, um herauszufinden, ob die Liebe echt ist. 1902 komponiert Glasunow seine 7. Sinfonie, mit pastoralem Charakter. Im Januar 1905 erschüttert der Petersburger Blutsonntag das Konservatorium. Etwa 1000 Menschen werden von Truppen des Zaren erschossen, als Studenten und Arbeiter friedlich demonstrieren und dem Zar eine Bittschrift übergeben wollen. Nikolai Rimski-Korsakow wird als Professor entlassen. Glasunow zeigt sich mutig und gibt aus Protest seine Professur freiwillig zurück. Für die Angehörigen der Opfer des Blutsonntags wird ein Wohltätigkeitskonzert organisiert. Im Februar 1905 wird Glasunows bekanntes Violinkonzert uraufgeführt. Ende 1905 wird Alexander Glasunow Direktor des St. Petersburger Konservatoriums.

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